Die Gebäudewasserversicherung wird in Ergänzung zu der meist obligatorischen kantonalen Gebäudeversicherung (Feuer und Elementarschäden) abgeschlossen. Für Gebäude wie Scheunen mit herausstehenden Wasserleitungen, muss dies nicht zwingend versichert werden. Dieser Zusatz erlaubt die Deckung von folgenden Risiken:

Wasserschäden
Läuft aus einer defekten Waschmaschine Wasser aus, sodass der Kellerboden unterspült wird, ist dies ein Fall für die Gebäudewasserversicherung. Sie deckt die Folgeschäden, die durch Wasser entstehen – aufgrund von Lecks in Leitungen, Aquarien und Badewannen oder durch Regen, Schnee sowie Schmelzwasser, welche durch ein undichtes Dach eindringen.
Die Behebung der Schadenursache hingegen bezahlt sie nicht – wie aus dem eingangs beschriebenen Beispiel ersichtlich ist. Da aus Sicht der Versicherung der Besitzer für den Unterhalt seines Hauses selbst verantwortlich ist.

Glasbruch
Geht ein Fenster zu Bruch, übernimmt die Glasbruchversicherung die Kosten für das Auswechseln der Scheibe. Gegen Bruchschäden gedeckt sind die in der Police aufgeführten Gläser (Einzelversicherung) oder sämtliche Verglasungen (Pauschalversicherung). Versicherbar ist sowohl Gebäude- als auch Verglasung an der Scheune. Man beachte: Im Normalfall ist es vorteilhafter, Glasbruch über einen Zusatz in der Gebäudewasser- oder in einer Betriebsversicherung zu decken.

Technische Anlagen
Solar- und Beleuchtungsanlagen auf dem Dach, Heizung oder Wärmpumpe, Elektrische Garagentore sind alle fast in jedem Gebäude oder Scheune vorhanden. In Ergänzung zu einem bestehenden Servicevertrag, ist die Technische Versicherung eine optimale Lösung.
Ein umfassender finanzieller Schutz für Beschädigung oder mutwilliger Zerstörung durch Drittpersonen.