Vermögensaufbau

Privater Vermögensaufbau
Neben der staatlichen und beruflichen Vorsorge (erste und zweite Säule) sparen viele auch im Privatvermögen Geld für die Zeit nach der Pensionierung oder für die Erfüllung eines Lebenstraums. Einige legen jeden Monat Geld zur Seite oder haben eine Summe geerbt, die sie langfristig anlegen möchten. Nicht selten wird jedoch ganz unbewusst nur ein Teil der Einnahmen benötigt, um den gewünschten Lebensstandard zu erfüllen. Ende Jahr bleibt etwas auf dem Konto und irgendwann macht sich dann jeder Gedanken darüber, was mit dem Geld geschehen soll. Kapital, das längerfristig nicht gebraucht wird, sollte dem Anlagehorizont entsprechend angelegt werden.

Die Ausrichtung und die Kosten bestimmen die Rendite
Über Erfolg oder Misserfolg beim Vermögensaufbau, beziehungsweise bei der Vermögensvermehrung, entscheiden langfristig vor allem zwei Faktoren: Die Wahl der Anlagestrategie und die Kosten. Neben diesen Faktoren sind die Selektion der richtigen Investitionsmöglichkeiten sowie die steuerliche Belastung auf den Erträgen wichtig. Wer höhere kurzfristige Schwankungen (Volatilität) des Anlagevermögens in Kauf nimmt, kann langfristig mit einer höheren Rendite rechnen.

Vorsorge als steuerbegünstigte Sparmöglichkeit
Im Vorsorgebereich gibt es verschiedene Möglichkeiten, langfristig Vermögen aufzubauen. Durch gesetzliche Vorschriften und daraus resultierende Steuerprivilegien lässt sich die Nettorendite nach Steuern massgeblich erhöhen. Die Säule 3a und die Pensionskasse sind nur zwei Beispiele. Mehr zu diesen Themen erfahren Sie hier:

  • Säule 3a als Vorsorgeinstrument
  • Informationen zum Thema Pensionskasse

Vorteil bei den Steuern bedeutet oftmals hohe Gebühren
Steuerliche Vorteile sollten ausgenutzt werden. Leider ist es teilweise jedoch so, dass steuerlich privilegierte Anlagemöglichkeiten gebührenintensiv sind (Säule 3a, Lebensversicherungen) oder dass kein Mitspracherecht bei der Anlagepolitik besteht (2. Säule). Die Gebühren sind aber gerade im Vorsorgebereich besonders wichtig, weil der Zinseszinseffekt bei den Kosten vor allem langfristig zu Buche schlägt. Bei der Wahl der passenden Investitionsmöglichkeiten nur auf die Steuern zu achten ist also sicherlich nicht der richtige Weg. Mehr zu den Auswirkungen von hohen Kosten und Gebühren erfahren Sie hier:

  • Analyse: Die langfristigen Auswirkungen von Gebühren auf die Rendite eines Wertschriftenportfolios

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